Web Accessibility Evaluation Curriculum
Über dieses Curriculum
Haftungsausschluss
Bevor Sie dieses Curriculum benutzen, lesen Sie bitte sorgfältig den Haftungsausschluss.
Hintergrund
Dieses Curriculum wurde im Rahmen des EU-Projekts Support-EAM entwickelt, welches im 6. Rahmenprogramm - Bereich IST - gefördert wurde (FP6-2003-IST-2-Support Action 004754) und eine Laufzeit von 18 Monaten (Oktober 2004 bis März 2006) hatte. Das Curriculum ist Teil des Deliverables D4.1 "Accessibility Evaluation Curriculum". Es beruht auf den Erfahrungen der verschiedenen Projektpartner, den Ergebnissen, die im Rahmen des Projekts erzielt wurden und dem Validierungsschema, das im zugehörigen CEN/ISSS Workshop on Web Accessibility Certification erarbeitet wurde.
Ziel
Ziel dieses Curriculums ist es, ein einheitliches Trainingsmaterial für Web Accessibility Evaluatoren zur Verfügung zu stellen, die Webseiten nach einer auf europäischer Ebene harmonisierten Evaluierungsmethode und im Kontext von Web Accessibility Validierung evaluieren wollen.
Zielgruppe
Zielgruppe dieses Curriculums sind Personen, die bereits Erfahrung im Bereich der Web Accessibility Evaluatierung haben. Aus diesem Grund wird Basiswissen zum Thema Web Accessibility im Allgemeinen und zum Thema Evaluierung im Besonderen für ein gutes Verständnis dieses Curriculum vorausgesetzt. Dieses Basiswissen wird sich in diesem Curriculum nur insofern wiederspiegeln, als dass an passenden Stellen ein Überblick und etwaige hilfreiche Links zur Verfügung gestellt werden.
Struktur
Abgesehen von dieser Übersicht ist das Curriculum in 4 Module unterteilt:
- Web Accessibility in Europa
- Wie Menschen mit Behinderungen im Web arbeiten
- Evaluierungsmethode
- Validierungsschemata und Gütesiegel
Jedes dieser Module enthält zumindest die folgenden Unterkapitel:
- Einleitung
- Ziele
- Inhalte
- Anhang
Wenn sinnvoll und passend, wurden noch ein Kapitel namens "Selbstevaluierung" (mit theoretischen Fragen) und ein Kapitel namens "Übungen" (mit praktischen Aufgaben) hinzugefügt. Diese Kapitel geben dem Leser / der Leserin die Möglichkeit, sein / ihr Wissen und Verständnis des eben Gelesenen zu überprüfen.
Inhalte des Curriculums
Modul 1: Web Accessibility in Europa
Modul 1 gibt einen Überblick über die Geschichte aber auch aktuelle Entwicklungen im Bereich Web Accessibility in Europa. Es enthält Informationen über die Aktivitäten des World Wide Web Consortium, über aktuelle Entwicklungen in den europäischen Mitgliedsstaaten un die Richtungen, die durch die Aktionspläne 2002, 2005 und i2010 eingeschlagen werden.
Modul 2: Wie Menschen mit Behinderungen im Web arbeiten
Modul 2 enthält Beschreibungen von gebräuchlichen Assistierenden Technologien (Screenreader, Vergrößerungssoftware, Sprachausgabe, Braillezeile, etc.) und zeigt, wie diese Technologien dem verschiedenen Gruppen von Menschen mit Behinderungen beim Zugang zum Web helfen können. Weiters fasst dieses Modul einige grundlegende Eigenschaften der gebräuchlichsten Webbrowser zusammen.
Modul 3: Evaluierungsmethode
Modul 3 präsentiert eine harmonisierte Evaluierungsmethode, die aus der Unified Web Evaluation Methodology 0.5 und drei existierenden Schemata entstanden ist, die alle drei im Bereich der Validierung bzw. Vergabe von Gütesiegeln von den Support-EAM Projektpartnern in Gebrauch sind. Die Methode stellt Tests zur Verfügung, um eine Webseite gegen die Checkpunkte der Priorität 1 der Web Content Accessibility Guidelines 1.0 zu prüfen, und stellt Beispiele zur Verfügung, auf die diese Tests angewandt wurden. Weiters enthält das Modul Informationen über Werkzeuge, die die Arbeit eines Evaluierers unterstützen können.
Modul 4: Validierungsschemata und Gütesiegel
Modul 4 beschreibt ein Schema zur Validierung von Web Accessibility auf europäischer Ebene, das im Rahmen eines CEN/ISSS Workshop Agreements entwickelt wurde.
Sprachversionen
Das Web Accessibility Evaluation Curriculum wurde in mehrere Sprachen übersetzt, wobei die englische Version als allgemeine Referenz gilt. Lokalisierte Versionen können Referenzen zu lokalem Material, lokaler Unterstützung oder lokalen Werkzeugen enthalten.
Mitwirkende
Dank gebührt allen Organisationen, die zum Entstehen dieses Curriculums beigetragen haben (in alphabetischer Reihenfolge):
- AccessInMind Ltd, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
- Association BrailleNet, Frankreich
- Dublin City University, Irland
- Fundosa Teleservicios, Spanien
- Katholieke Universiteit Leuven, Belgien
- Stichting Bartimeus Accessibility, Niederlande
- Universität Linz, Österreich